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Posts mit dem Label "#Gedanken zur Nacht" werden angezeigt.

Eindrucksvolles Wintermärchen

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Per Fatbike eine kleine Runde durch den Südharzer Märchenwald, so der Plan.  Nach der Fettlebe der vergangenen Weihnachtsfeiertage, ging es am heutigen Tage gefühlt ... nur bergauf. Je Höher es ging, umso eindrucksvoller die Landschaft. Und als dann endlich die Schneegrenze erreicht war, verwandelte sich der Wald in eine ruhige, sagenumwobene und eindrucksvolle Winterlandschaft.  Die Gipfel erklommen, der Pulsschlag bis zum Hals,  doch meine Blicke gleiten über die Weiten des Harzer Berglandes. Das Verlassen der Comfort Zone, für genau diesen Moment ... ist jede Sekunde wert. Botschaften weisen den Weg, genauso wie die Spuren im Schnee.  Die Langsamkeit und das Innehalten,  halten nun Einzug,  auf dem Weg hinab ins Tal.  Orte laden zum Verweilen ein, noch immer weihnachtlich geschmückt.  Ein Wohnzimmer im freien, könnte besser nicht sein. Mit hundert Augen schaut mich an, des Bergwalds heimlich Leben, wie mein Harz, nichts Schönres kann, es auf der Erde geben! Zitat aus dem Gedicht von

Weihnachten mal anders

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Bilder sagen oft mehr als Worte!  Mein Handy-Schnappschuss des Tages, steht symbolisch für diese schwierige Zeit. Das Weihnachtsfest bis einschließlich Sylvester, verläuft für viele von uns anders als sonst. Der Eine wird sich im Bastelkeller verschanzen und schrauben, der Andere wird Bier trinken und die ganze Nacht hindurch seine Fahrradbücher und Magazine wälzen.  Lasst uns saufen, basteln und lesen und lasst uns doch einfach den Grundstein legen........ für ein großartiges Fahrradjahr 2021. laut gedacht und hoffend.... Euer Alf von Ritzelzeit

Fahrstil #29

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Zeit in Zeit

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Was für eine wundervolle Jahreszeit! Auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit muss man sich bereits ordentlich einpacken und abends kann man gut beleuchtet auf dem Heimweg, tief in der Dunkelheit versinken. Manch Einer mag das hassen, ich persönlich mag es. Es kehrt eine eigenartige Ruhe ein, eine Art Gemütlichkeit.  Die Wochenenden dienen mittlerweile für Projekte, welche man den ganzen Sommer vor sich hergeschoben hat. Angefangen von Renovierungsarbeiten in den eigenen vier Wänden, bis hin zur Umsetzung verschiedenster Fahrradprojekte. Der ein oder andere Fahrradfanatiker verschwindet nun bis zum Frühjahr im Bastelkeller und muss aufpassen, dass er Weihnachten nicht verpennt. Mein Wochenende galt dem Heranschaffen von Renovierungs-Utensilien, mit der gleichzeitigen Verknüpfung eines Besuches, bei einem Cruiserfreund in seinem Cruiser-Bastelkeller. Leider alles auf Abstand, aber das ist nun mal so in der jetzigen Zeit. Dieser kurze aber knackige Cruiser-Beachcruiser-Erfahrungsaustausch mi

I Still Believe

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Es ist Sonntagaben d und eigentlich findet an diesem Wochenende eine Kirmes statt, auf genau dem Dorf wo ich groß geworden bin. Kirmes bei uns ist wie einmal im Jahr Schlaflos im Sattel , wie Wacken in Wacken oder der Auftritt der Kastelruther Spatzen in Kastelruth. Es ist einfach alles was wir haben! Die Kirmes würfelt hier einmal im Jahr alles durcheinander. Am Kirmeswochenende ist es Scheissegal wer Du bist oder was Du hast, es wird gefeiert, getanzt, gesungen und einander respektiert. Fremde kommen als Fremde und gehen als Freunde. Menschen die sich das ganze Jahr nicht sehen, liegen sich drei Tage lang in den Armen und überhaupt ist es der Höhepunkt des Jahres. Meist sind am Samstagabend fast doppelt so viele Menschen im beheizten Festzelt, als es hier Einwohner gibt. Doch in diesem Jahr ist alles anders! Corona hat Deutschland fest im Griff und leider auch uns. Kein Festzelt, keine Feier, keine Bands, keine Kirmes und keine Begegnungen von Freunden.  Es gibt sicherlich schlimmere

Bicycle Film Festival 2017 - Trailer

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...und soeben wiederentdeckt ... der Trailer des Bicycle Film Festivals 2017. Für mich persönlich der wohl beste Trailer aller Zeiten, Er beleuchtet all die Facetten des Radsports, in nur 5:21 min vereint. Da geht jedem fahrradbegeitsterten Menschen, wahrlich das Herz auf. Ich persönlich freue mich auch in diesem Jahr,  auf jeden einzelnen Beitrag des Festivals . Eine angenehme Nacht und viel Spaß mit dem Trailer wünscht Euer  Alf von Ritzelzeit 

Die Hitze, das Wasser und der Spätsommer

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  Die Felder sind zum größten Teil abgeerntet und die großen Sommerferien so gut wie vorbei. Wir schreiben Mitte August und bis Freitag ist Hitze von bis zu 40 Grad angesagt. Aber dann soll endlich der Regen und die erhoffte Abkühlung kommen. Der Spätsommer steht quasi vor der Tür und die morgendlichen Nebelschwaden legen sich wieder übers Land. Es wird frischer auf dem Rad beim morgendlichen Weg zur Arbeit, es kehrt wieder mehr Ruhe ein und der Geist wird freier. Ich persönlich bin nicht unbedingt ein Freund des Hochsommers, dass gebe ich gern zu. Für Frühling und Spätsommer lasse ich mich jedoch gern begeistern. Die Spinnweben als Vorboten des Herbstes und die klaren, kalten Nächte bringen so viel mehr an Lebensqualität, als sich in der Hitze nächtelang im Bett zu wälzen. Aber vielleicht liegt es ja auch in der Natur des Menschen, dass man sich immer nach den Dingen sehnt, welche man gerade nicht hat. Dann will ich gleich mal mitmachen und wünsche mir vorab Schnee, um in den Wintermo

Motivation

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 ...kann ein Arschloch sein.  Da hilft kein gut Zureden, kein Geldschein und kein Stück Erdbeerkuchen,. Lediglich der Gedanke, dass man gleich irgendwo mitten im Wald  mit einem Airbus abgeholt wird.  Das bleibt die einzigste Hoffnung!  Nützt aber nichts, mit diesem Trikot hat man das Durchhalten quasi vererbt bekommen. Abputzen, Kopf hoch, weiter gehts! Ich jedenfalls bin sehr Stolz darauf, dass dieses Trikot,  welches mir vor zehn Jahren zum letzten mal gepasst hat, mit Julius einen würdigen Nachfolger gefunden hat! Hoch lebe die Liebe in jeglicher Hinsicht! Mit diesen Gedanken zur Nacht...  verabschiedet sich ins Bett Euer Alf von Ritzelzeit

Früher war alles besser? Gedanken zur Nacht

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Singlespeedsaison 2009 Kennt Ihr auch das Gefühl ... Je älter man wird, umso mehr sehnt man sich nach den guten alten Zeiten? Wenn ja, dann geht es Euch vielleicht genauso wie mir in den letzten Tagen. Immer öfter denke ich daran zurück, wie wir in den 90igern mit schmalen Lenkern und starren Bikes die Wälder durchkämmten. Die Räder hatten zum großen Teil kopflastige Geometrien, mit denen man sich waghalsig die Abhänge hinunterstürzte. Jede Abfahrt war ein neues Abenteuer und wenn man danach, noch zitternd mit dem Bier in der Hand zwischen den Jungs stand, war man Stolz auf die Tour, den Tag, die bezwungenen Anstiege und die Typen in der Runde, welche genauso durchgeknallt waren wie man selbst. Ich persönlich empfand es jedenfalls als ein ehrliches, puristisches biken. Aber vielleicht bilde ich es mir auch nur ein, weil ich vergessen habe wie es sich anfühlt, auf einem Singlespeed eine Rampe hochzudrücken oder mit einer Starrgabel geröllige Abhänge hinunter zu rasen. Ganz zu sc

Was haben wir uns denn so vorgenommen?

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Diese oft gehörte Frage ist ein Gassenhauer zu jeder Jahreswende. Und dennoch ist gerade das neue Jahr ein guter Start für Umbrüche, Träume und Veränderungen. Wir von Ritzelzeit haben zumindest so einiges vor und möchten Euch gern informieren und am Erlebten teilhaben lassen.  Wir haben Berichte über coole Typen der Fahrrad-Szene im Blick und schon einige Vorbereitungen hierfür getroffen. Es sind Rennen geplant (auch wenn sich unsere Figuren derzeit eher im FettNICHTverbrennungsmodus befinden).   Mikroabenteuer, kleinere Radreisen und Novernighter haben wir ebenfalls auf dem Schirm und bereits brav in das Buch der guten Vorsätze für das Jahr 2020 eingetragen.  Und ja ... der erste Grundstein für den Vorsatz ,,das wir mehr bloggen wollen" ist erfüllt, denn die Redaktion ist zwischen dem Fest tatsächlich gewachsen. Dazu kommen wir aber später noch! Auch wollen wir von Projekten vergangener Tage berichten, es hat sich so einiges an Material angesammelt. Kurz und kna

Gedanken zur Weihnachtszeit

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Liebe Leserinnen und Leser, die letzten Tage im Jahr sind angebrochen. Bei aller Weihnachtshektik, aus der ich mich so gut es ging in diesem Jahr rausgehalten habe, ist mir in den letzten Tagen wieder einmal mehr bewusst geworden, dass kein Geld der Welt die Gesundheit, ein wundervolle Familie oder gute Freunde ersetzen wird. Es geht oft nicht um die Geschenke die unterm Weihnachtsbaum liegen, eine Geste, ein paar nette Worte, ein Lächeln oder gemeinsame Stunden sind meist das wertvollere Geschenk. Na gut ... aus Radfahrer Sicht wäre ein Titanrahmen, ein Fatbike oder ein neuer Sattel auch nicht schlecht...aber mal ehrlich...es gibt wichtigeres! So lasst uns doch zumindest was das Biken betrifft, alle guten Vorsätze für das Jahr 2020 erfüllen! Macht Radtouren, trefft Euch, genießt Sonnenuntergänge, fahrt um die Wette oder genießt die Zeit welche Euch zur Verfügung steht...so gut Ihr könnt! Aber bleibt vor allem gesund! Wir von Ritzelzeit haben für 2020 so einiges geplant und