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Es werden Posts vom Juli, 2020 angezeigt.

Die Vollendung

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Der heutige Tag galt dem Beine hochlegen im Kloster. Die Bikes wurden für die letzten bevorstehenden Kilometer wieder fit gemacht. Viele von Euch werden sich fragen ...wozu dieser ganze Stress?  Es ist ganz einfach! Vor genau zehn Jahren haben wir dieses Abenteuer schon einmal durchgezogen! Da uns Schlaflos im Sattel sehr viel bedeutet, emotional sowie auch die Verbundenheit zu den Typen der Bikeszene welche wir in all den SIS Jahren zu Freunden gewinnen durften, war uns klar, dass wir irgendwann in diesem Leben, diese Reise noch einmal tun müssen...Dann ....wenn SIS uns braucht!  Als in diesem Jahr, das für uns wichtigste Bike-Ereignis, Corona bedingt abgesagt und SIS@home ins Leben gerufen wurde, war die Zeit für uns gekommen!  Am heutigen und morgigen Abend, feiern Deutschlandweit SIS Teilnehmer ihr eigenes SIS. Jeder auf seine Art! Manch Einer feiert Allein, im Team oder auf einem Aussichtspunkt mit dem Menschen, der einem am wichtigsten ist.  SIS ist kein R

Und dann kam alles anders

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All die Dinge welche sich heute abgespielt haben, würden für einen 800 seitigen Roman reichen. Für mich persönlich war das heute der Höhepunkt und das Ende unserer Reise.  Da unser eigentliches Ziel das Kloster in Esthal, seit Wochen nicht erreichbar war, führte uns unsere Route 50 Kilometer am Schlaflos im Sattel Pilgerort Weidenthal vorbei, direkt zu einem SIS-Freund nach Pirmasens ...ja eigentlich!!!  Nico stand früh am Morgen mit Schmerz verzerrtem Gesicht am Frühstückstisch. Blockade im Rücken! Unsere Tour stand vor dem aus, denn zum Minimalziel Kaiserslautern lagen 80 bergige Kilometer vor uns und das bei brütender Hitze. Noch kurz vorher schrieb ich mit Christian alias Phaty, der wohl am Abend in Weidenthal ist, um ein paar Minuten an der Schranke zu verweilen und inne zu halten. Irgendwie hatte ich die Eingebung, es doch nochmal im Kloster Esthal zu probieren. Und plötzlich nahm tatsächlich Jemand das Telefon ab. Letztendlich stellte sich heraus, dass da

Der Tag der Moral

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Patrick, ein guter Freund bei dem wir nächtigen dürften, brachte uns am Morgen über den Höhenweg zu den Toren Frankfurts.  81km und einmal quer durch Frankfurt. Das war die Tagesbilanz heute! Frankfurt nervt gewaltig, wenn man so wie wir vom Dorfe kommt.  Langsam aber sicher zehren diese hügeligen Tagesetappen an den Kräften.  Es sind nichtmal die Höhenmeter, vielmehr sind es die Bikes und deren Zuladung, mit denen man sich Meter für Meter durchs Land kämpft! Zudem brannte heute der Asphalt und in den nächsten Tagen soll es noch heißer werden. Mittlerweile sind wir am Minimalziel ,, Rheinland Pfalz" angekommen! Wir geben Alles... Euer Alf von Ritzelzeit  

Gegenwind formt den Charakter

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Tag drei unserer SIS-Gedanken-Reise kann man kurz und knapp zusammenfassen. Es stand die Königsetappe auf dem Plan, die wir nach der gestrigen Tortour eigentlich teilen wollten. Tatsächlich kamen wir trotz Berge und wie immer ,,Arschloch-Gegenwind" (Sorry), ganz gut voran.  Zumindest beschlossen wir irgendwann bis kurz vor Frankfurt am Main durchzuziehen und ich weiss noch immer nicht wie ...aber wir haben es geschafft!  Bei einem guten Freund dürfen wir heute übernachten, bei bester Gastfreundschaft! Unfassbar ♥️♥️♥️ Die 300Kilometermarke haben wir mit unseren Eisenschweinen passiert und somit auch mehr als die Hälfte unserer Tour geschafft!  Pirmasens, Saarbrücken, Weidenthal und Frankreich kommen wieder näher, auch wenn die Beine von Tag zu Tag schwerer werden...die Hoffnung stirbt zuletzt!  Vielen Dank für's lesen Euer Alf von Ritzelzeit  (wie immer nur  kurz und knapp vom Handy) 

Tag der Leiden, 2 Etappe

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Nichts ist so beständig wie die Änderung! Der gestrige Tag steckte uns tatsächlich mehr als erwartet in den Beinen. Bereits die ersten 20km fühlten sich an, als hätten wir die Tour der France hinter uns. Meter für Meter, Berg für Berg wurde erkämpft und dieser ganadenlose Wind war einfach nur ein Arschloch.  Das war er gestern, dass war er auch heute! Die Strecke heute war eine von zwei Königsetappen. Zumindest sollte sie es sein! Wir kamen kaum vorwärts und die bergige Route,  sowie die Wegbeschaffenheit war gnadenlos! Irgendwann standen wir völlig erschöpft an einem Einkaufsmarkt, tanken Kohlenhydrate auf und als der Zucker auf unsere Kleinhirne traf und die Gedanken wieder klarer wurden, stellten wir fest ...DAS ist Wahnsinn!  Nach 80 bergigen und windigen Kilometern erreichten wir einen Gasthof in Niederaula, welcher uns zum Glück noch aufnahm.  Überhaupt, stellen wir fest, dass sich unser Weg, mehr und mehr zu einem Pilgerweg entwickelt! Gestern

Liveticker erste Etappe

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Erste Etappe geschafft! Die Eindrücke heute, reichen schon um Bücher zu schreiben. Was für ein Tag! Bei Regen ging es los, bei Regen ging es weiter, von einem Gewitter kurz eingekesselt, konnten wir so langsam wie wir waren, dem Unwetter irgendwann am Nachmittag entkommen! Unsere Strecke verlief durchs gesamte Eichsfeld hindurch, bis wir irgendwann auf einem Singletrail, mit unseren überpackten Eisenschweinen, vor umgestürzten Bäumen standen. Anpacken, tragen, fluchen!!! Das war das Programm heute! Der Wind kam immer von vorn, der Regen peitschte so gut er konnte und wir versuchten unserem Karma zu entfliehen...ZWECKLOS ...es wurde nichts ausgelassen!  Erst gegen Abend wurden wir für unsere Mühen belohnt, als eine evangelische Kirchengemeinde in Großtöpfer (letzte Ortschaft vor Hessen) uns mit Eierkuchen fütterte. Müssen wir verdammt Scheisse ausgesehen haben!  Nach mehr als 100km, fast 1000 Höhenmetern, auf Rädern die doppelt so schwer waren wie wir

Der Irrsinn nimmt seinen Lauf

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Wenige Stunden vor unserem Start mit dem Fatbike zur Zeitreise in Richtung Pfälzer Wald, ereignen sich während der letzten Minuten hier im Radladen die verrücktesten Dinge. Ein junger Mann aus Hamburg, steht mit einer abgebrochen Gepäckträgerschraube vor der Werkstatt. Seine zwei Wegbegleiter stürmten derweil den Bäcker auf der anderen Straßenseite. Natürlich steckte ein Bruchteil der Schraube im Gewinde fest. Eigentlich hatte ich die Werkbank schon leergeräumt, denn der Urlaubsmodus war bereits eingeschaltet... aber dieser hilflose Blick, mit dem Wissen, dass seine Tour vielleicht gleich vorbei sein wird...und dieses Karma im Rücken, dass man vielleicht schon morgen auf der ersten Etappe auch Hilfe benötigen könnte ... da ist es quasi Ehrensache und selbstverständlich das man hilft. Jannek, ich wünsche Euch noch eine meega geile Zeit hier im Harz! Es war alles kein großes Ding, für mich jedoch war es der eigentliche Beginn meiner Reise welche morgen beginnt! Mir ist in gen

Zurück in die Zukunft

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Liebe Leser von Ritzelzeit, vorab möchte ich darauf hinweisen, dass folgende Eindrücke des Tages nur mein persönliches Empfinden darstellen und dieser Bericht rein aus dem Herzen und mit den verwirrten Gedanken der heutigen Tour entstanden ist. Letztendlich bin ich doch immer wieder davon beeindruckt, was mich so beschäftigt und was so alles in meinem Kopf, an so einem grandiosen Tag wie heute, herumgeistert. Mein Wecker klingelte bereits um 6.45Uhr.  Schlaftrunkend packte ich ein paar Sachen zusammen und entschied mich kurzfristig für einen Tag zurück in die Vergangenheit. Da mein Surly für die anstehende Fatbiketour quer durch Deutschland fit gemacht wurde, entschied ich mich für die alte Lady.  Vielleicht kann sich der ein der Andere noch an meinen  Schrott Beitrag erinnern? Die alte Lady ist mein Mountainbike, mit dem ich um die Jahrtausendwende viele Rennen und Schlachten schlug und mit dem ich unendlich viele Erlebnisse teile.  Längst vergessen, entdeckte ich es irgendwann im Sc

Nachtrag zur Trail Trophy Sant Andreasberg

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Einen Eintrag in das Ritzelzeit - Label #fahrradtypen , hat sich wahrlich der Stefan verdient. Bei seinem ersten Endurorennen, der TRAILTrophy in Sant Andreasberg ,  belegte Stefan in der Gesamtwertung von 381 Startern, gleich mal den 145 Platz. In der gut besetzten Wertung der männlichen Teilnehmer,  war es letztendlich Platz 92 von 195 Startern. Alle Achtung, da hast Du es ganz schön krachen lassen! Wer schon einmal an so einem Rennen teilnahm oder zumindest  als Zuschauer am Hang stand,  der weiß was die Starter dort leisten.  Seine Maria (rechts im Bild) war leider beruflich verhindert, wird beim nächsten mal jedoch dabei sein ...wohl gemerkt ...als Starterin!!! Wir freuen uns drauf! Aber erst einmal herzlichen Glückwunsch und Hoch die Tassen! Euch Allen eine schöne entspannte Woche wünscht... Euer Alf von Ritzelzeit

Motivation

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 ...kann ein Arschloch sein.  Da hilft kein gut Zureden, kein Geldschein und kein Stück Erdbeerkuchen,. Lediglich der Gedanke, dass man gleich irgendwo mitten im Wald  mit einem Airbus abgeholt wird.  Das bleibt die einzigste Hoffnung!  Nützt aber nichts, mit diesem Trikot hat man das Durchhalten quasi vererbt bekommen. Abputzen, Kopf hoch, weiter gehts! Ich jedenfalls bin sehr Stolz darauf, dass dieses Trikot,  welches mir vor zehn Jahren zum letzten mal gepasst hat, mit Julius einen würdigen Nachfolger gefunden hat! Hoch lebe die Liebe in jeglicher Hinsicht! Mit diesen Gedanken zur Nacht...  verabschiedet sich ins Bett Euer Alf von Ritzelzeit

Was dem Einen die Nacht...

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....ist dem Anderen der frühe Morgen! Unser Alf ist ja bekanntermaßen kein Frühaufsteher, sondern mehr so der Nachtschwärmer. Ich hingegen bin der Frühaufsteher, wobei man auch echt früh aufstehen muss, will man knapp 30 hügelige Kilometer bis 05:45Uhr auf Arbeit fahren... Außerdem muss man auch gehörig einen an der Marmel haben, um sich (FREIWILLIG!!!!) 03:30Uhr aus dem Bett und von der Geliebten zu lösen. Aber was tut man nicht alles in weiser Vorraussicht auf DAS! was noch kommt! # vorberitungistalles  # bikepacking Nachdem ich mich aber relativ gut motivieren kann und endlich losgefahren bin, weiß ich schon nach kurzer Zeit, warum ich es tue! Es sind diese unbezahlbaren Momente von denen auch Alf immer wieder spricht. Mit Sich und der Maschine im Einklang und nur auf sich gestellt, der Tag ist noch unberührt und niemand ist auf der Straße. DAS ist Freiheit! Es ist kurz vor fünf und die Erde dreht sich langsam vom Osten her in die Sonne! Ein wahrhaft grandios

Mit Mr. Shumway zum Mond

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Der zweite Nightride des Jahres liegt hinter mir. Wieder einmal ging es pünktlich gen Sonnenuntergang in den Harz, zu einem guten Freund. Nur um dort zwei Bier zu trinken, am Lagerfeuer mit Bikern in Erinnerungen zu schwälgen, immer in der Hoffnung das man gesund und munter zurück durch die Nacht auch wieder nach Hause kommt.  Man erntet wie immer fragende Blicke von den Lagerfeuer Teilnehmern, warum und weshalb man sowas macht. Ich zeigte auf den Mond und sagte ,,genau deshalb" !  Und plötzlich kommt ein Nicken und der Satz ,,ja sowas muss ich auch unbedingt mal machen". Ehrlich gesagt war es bei mir an diesem Wochenende tatsächlich eine zeitliche Geschichte. Samstagvormittag arbeitete ich so wie immer im Radladen und machte Menschen glücklich, der Nachmittag war mit diversen Baumaßnahmen daheim bereits verplant und der Sonntag galt der Familie. Also blieb nur die Nacht!  Ich würde jedoch auch lügen, wenn ich sagen würde, dass mich ein Nightride nicht auch reizen würde. Tats