Tag der Leiden, 2 Etappe


Nichts ist so beständig wie die Änderung!
Der gestrige Tag steckte uns tatsächlich mehr als erwartet in den Beinen. Bereits die ersten 20km fühlten sich an, als hätten wir die Tour der France hinter uns. Meter für Meter, Berg für Berg wurde erkämpft und dieser ganadenlose Wind war einfach nur ein Arschloch. 
Das war er gestern, dass war er auch heute!
Die Strecke heute war eine von zwei Königsetappen. Zumindest sollte sie es sein!
Wir kamen kaum vorwärts und die bergige Route,  sowie die Wegbeschaffenheit war gnadenlos! Irgendwann standen wir völlig erschöpft an einem Einkaufsmarkt, tanken Kohlenhydrate auf und als der Zucker auf unsere Kleinhirne traf und die Gedanken wieder klarer wurden, stellten wir fest ...DAS ist Wahnsinn! 
Nach 80 bergigen und windigen Kilometern erreichten wir einen Gasthof in Niederaula, welcher uns zum Glück noch aufnahm. 

Überhaupt, stellen wir fest, dass sich unser Weg, mehr und mehr zu einem Pilgerweg entwickelt! Gestern begann diese kleine, nicht geplante  Pilgerreise in Großtöpfer, als man uns sogar das Pfarrhaus zum übernachten angeboten hat und auch heute führte unser Weg gen Lutherweg direkt an eine Pilgerherberge nach Niederaula ... So langsam aber sicher nehmen die Dinge ihren Lauf.

Euer Alf von Ritzelzeit 


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