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Zurück in die Zukunft

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Liebe Leser von Ritzelzeit, vorab möchte ich darauf hinweisen, dass folgende Eindrücke des Tages nur mein persönliches Empfinden darstellen und dieser Bericht rein aus dem Herzen und mit den verwirrten Gedanken der heutigen Tour entstanden ist. Letztendlich bin ich doch immer wieder davon beeindruckt, was mich so beschäftigt und was so alles in meinem Kopf, an so einem grandiosen Tag wie heute, herumgeistert. Mein Wecker klingelte bereits um 6.45Uhr.  Schlaftrunkend packte ich ein paar Sachen zusammen und entschied mich kurzfristig für einen Tag zurück in die Vergangenheit. Da mein Surly für die anstehende Fatbiketour quer durch Deutschland fit gemacht wurde, entschied ich mich für die alte Lady.  Vielleicht kann sich der ein der Andere noch an meinen  Schrott Beitrag erinnern? Die alte Lady ist mein Mountainbike, mit dem ich um die Jahrtausendwende viele Rennen und Schlachten schlug und mit dem ich unendlich viele Erlebnisse teile.  Längst vergessen, entdeckte ich es irgendwann im Sc

Nachtrag zur Trail Trophy Sant Andreasberg

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Einen Eintrag in das Ritzelzeit - Label #fahrradtypen , hat sich wahrlich der Stefan verdient. Bei seinem ersten Endurorennen, der TRAILTrophy in Sant Andreasberg ,  belegte Stefan in der Gesamtwertung von 381 Startern, gleich mal den 145 Platz. In der gut besetzten Wertung der männlichen Teilnehmer,  war es letztendlich Platz 92 von 195 Startern. Alle Achtung, da hast Du es ganz schön krachen lassen! Wer schon einmal an so einem Rennen teilnahm oder zumindest  als Zuschauer am Hang stand,  der weiß was die Starter dort leisten.  Seine Maria (rechts im Bild) war leider beruflich verhindert, wird beim nächsten mal jedoch dabei sein ...wohl gemerkt ...als Starterin!!! Wir freuen uns drauf! Aber erst einmal herzlichen Glückwunsch und Hoch die Tassen! Euch Allen eine schöne entspannte Woche wünscht... Euer Alf von Ritzelzeit

Motivation

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 ...kann ein Arschloch sein.  Da hilft kein gut Zureden, kein Geldschein und kein Stück Erdbeerkuchen,. Lediglich der Gedanke, dass man gleich irgendwo mitten im Wald  mit einem Airbus abgeholt wird.  Das bleibt die einzigste Hoffnung!  Nützt aber nichts, mit diesem Trikot hat man das Durchhalten quasi vererbt bekommen. Abputzen, Kopf hoch, weiter gehts! Ich jedenfalls bin sehr Stolz darauf, dass dieses Trikot,  welches mir vor zehn Jahren zum letzten mal gepasst hat, mit Julius einen würdigen Nachfolger gefunden hat! Hoch lebe die Liebe in jeglicher Hinsicht! Mit diesen Gedanken zur Nacht...  verabschiedet sich ins Bett Euer Alf von Ritzelzeit

Was dem Einen die Nacht...

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....ist dem Anderen der frühe Morgen! Unser Alf ist ja bekanntermaßen kein Frühaufsteher, sondern mehr so der Nachtschwärmer. Ich hingegen bin der Frühaufsteher, wobei man auch echt früh aufstehen muss, will man knapp 30 hügelige Kilometer bis 05:45Uhr auf Arbeit fahren... Außerdem muss man auch gehörig einen an der Marmel haben, um sich (FREIWILLIG!!!!) 03:30Uhr aus dem Bett und von der Geliebten zu lösen. Aber was tut man nicht alles in weiser Vorraussicht auf DAS! was noch kommt! # vorberitungistalles  # bikepacking Nachdem ich mich aber relativ gut motivieren kann und endlich losgefahren bin, weiß ich schon nach kurzer Zeit, warum ich es tue! Es sind diese unbezahlbaren Momente von denen auch Alf immer wieder spricht. Mit Sich und der Maschine im Einklang und nur auf sich gestellt, der Tag ist noch unberührt und niemand ist auf der Straße. DAS ist Freiheit! Es ist kurz vor fünf und die Erde dreht sich langsam vom Osten her in die Sonne! Ein wahrhaft grandios

Mit Mr. Shumway zum Mond

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Der zweite Nightride des Jahres liegt hinter mir. Wieder einmal ging es pünktlich gen Sonnenuntergang in den Harz, zu einem guten Freund. Nur um dort zwei Bier zu trinken, am Lagerfeuer mit Bikern in Erinnerungen zu schwälgen, immer in der Hoffnung das man gesund und munter zurück durch die Nacht auch wieder nach Hause kommt.  Man erntet wie immer fragende Blicke von den Lagerfeuer Teilnehmern, warum und weshalb man sowas macht. Ich zeigte auf den Mond und sagte ,,genau deshalb" !  Und plötzlich kommt ein Nicken und der Satz ,,ja sowas muss ich auch unbedingt mal machen". Ehrlich gesagt war es bei mir an diesem Wochenende tatsächlich eine zeitliche Geschichte. Samstagvormittag arbeitete ich so wie immer im Radladen und machte Menschen glücklich, der Nachmittag war mit diversen Baumaßnahmen daheim bereits verplant und der Sonntag galt der Familie. Also blieb nur die Nacht!  Ich würde jedoch auch lügen, wenn ich sagen würde, dass mich ein Nightride nicht auch reizen würde. Tats

Vorbereitung ist alles

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So langsam aber sicher beginnt die Planung unserer Fatbiketour quer durch Deutschland. Eine Woche lang geht es ca. 600 Kilometer und 5000 Höhenmeter querfeldein bis Frankreich. Und ja die Planung dieser Reise ist bereits in vollem Gange. Vor (fast auf den Tag genau) 10 Jahren taten wir (die Ritzelzeit Redaktion) es schon einmal, nur ist die Entwicklung in Sachen Bikepacking tatsächlich nicht stehengeblieben. Und ja, wir sind etwas aus der Übung geraten. Wenn ich mir meine Packliste so anschaue, überlege ich mir gerade ob es nicht besser wäre, ein Begleitfahrzeug zu organisieren.  Am besten gleich mit Zeltaufbau  inkl. Nahrungszubereitung bevor wir abends auf dem Campingplatz des täglichen Etappenziels ankommen. Das was wir damals mit Singlespeed und Anhänger und fest gebuchten Bett & Bike Unterkünften geschafft haben, wollen wir diesmal mit Fatbikes und im Selbstversorger Modus schaffen. Das macht es nicht leichter, denn noch immer sitze ich kopfschüttelnd vor meiner Packliste und

Gepäckträger am Fatbike - Was `ne Terrasse!

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Beim Durchblättern meiner noch nicht veröffentlichten Beiträge ist mir aufgefallen, dass das Fatbike Terrassenprojekt für Big Jon, noch in einem längst vergessenen Ordner schlummerte.  Mit Terrasse ist selbstverständlich ein Gepäckträger gemeint, welcher an einem Fatbike mit ein bisschen Kopfkino, tatsächlich wie eine kleine Terrasse wirkt.  Da Big Jon seinen Besitzer gewechselt hat UND JA ich bin glücklich darüber, dass er in der RZ-Redaktion geblieben ist (dazu später mehr!) , wird der kleine Nachtrag zum Thema Gepächträger am Fatbike jetzt und sofort nachgereicht. Verbaut wurde der Uni Super Tourist Fat von der Firma Toppeak. Am Anfang drohte das Projekt tatsächlich zu scheitern, denn Big Jon trägt mächtig auf, an seinem geilen Hinterteil und es passte so ziemlich gar nichts!  Nach ein paar Überlegungen wurden jedoch die Gepäckträgerstreben und Aufnahmen angepasst.  Aber es hat sich gelohnt, dass Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen. Mit etwas Überlegung und Fingerfertigkeit dü